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  Update  11.06.2010  
     

       
    Gutenbrunn erzählt aus seiner Geschichte                                          von Alois Handler  
   

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von 1924 bis 1956

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  1924 Gutenbrunn erhält seine erste organisiert Musikkapelle.  
  1928 Nach dem Selbstmord von Oskar Körner geht das Körnerwerk auf die Niederösterreichische Holzindustrie AG  
  1933 über. Als Folge der Wirtschaftskrise wird das Sägewerk in Gutenbrunn stillgelegt. Das Werk muss laut  
  Pachtvertrag abgetragen werden. Nur einige Wohnbaracken erinnern heute noch an das einst stolze Werk,  
  das der Bevölkerung Sicherheit und Wohlstand gebracht hat.  
  1934 Ausbruch des Bürgerkrieges. Alle sozialdemokratischen Vereine werden aufgelöst.  
  1938 Hitler marschiert in Österreich ein. Der Schilling wird durch die Reichsmark abgelöst.  
  1943 13. August: Erster amerikanischer Luftangriff auf die österreichische Stadt Wr. Neustadt.  
  1945 Der Wiederaufbau der zerstörten Städte beginnt.  
  Besatzungsgeld: Die alliierten Militärbehörden überschwemmen Österreich mit ihren Banknoten.  
  Der Schilling wird wieder als Währung eingeführt.  
  Fußballspiele und Theateraufführungen ziehen viele Leute an. Heimkehrer aus den Gefangenenlagern  
  kommen zurück. Das gesellschaftliche Leben blüht auf. Arbeit gibt es für jeden.  
  Der Strom für den Markt kommt vom herrschaftlichen E-Werk in der Pernsol.  
  Der Fremdenverkehr blüht auf. Viele Wiener Familien verbringen ihren Urlaub hier. Fremdenverkehrs- und  
Verschönerungsverein werden gegründet.
  1951 Gutenbrunn wird an das Lichtnetz der NEWAG angschloßen.  
  1953 Ein Schüler-Postauto bringt die Kinder in die Hauptschulen Ottenschlag und Pöggstall.  
  Gutenbrunn wird selbstständig Pfarrexpositur  
  1955 Die erste Wasserleitung wird gebaut (Schnelzer-Quelle).  
  1956 Mit dem Bau des Ortsfriedhofes wird begonnen; Errichtung des Pfarrhofes durch die Gutsherrschaft.  
       
       
 
 

     
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