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  Update  13.02.2010  
     

       
    Gutenbrunn erzählt aus seiner Geschichte                                          von Alois Handler  
   

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von 1786 bis 1790

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  1768 Graf Weber Edler von Fürnberg kauft die Herrschaften Pöggstall, Gutenbrunn/Martinsberg samt dem  
  Weinsbergerwald und verlegt seinen Herrschaftssitz nach Gutenbrunn.Fürnberg baut die bestehenden  
  Schwemmanlagen großzügig aus. Er liefert nahezu die Hälfte des Brennholzbedarfes nach Wien. Um genügend  
  Schwemmwasser für die Weitenbachschwemme zu erhalten, lässt Fürnberg die Kleine Wasserscheide in der  
  Berglucke durchgraben (200 m) und bringt so das Wasser von der Ysper in den Weitenbach.  
  Fürnberg reaktiviert die seit 1599 in Gutenbrunn bestehende Glasindustrie. Glaskünstler Joseph Mildner  
  (1765-1808) erzeugt besonders zierliche Trinkgläser in Zwischenglasvergoldungstechnik. Seit 1787 datiert und   
  signiert er seine Gläser. Sie sind heute sehr geschätzt und haben einen Liebhaberpreis von ca. 300.000 Schilling  
  je Stück.  
  1780 Nachdem sich Fürnberg schon 1780 ein Schloss in Luberegg errichtet hat, baut er auch in Gutenbrunn das  
  Schloss. Schloss und Meierhof werden 1785 nach 15jähriger Bauzeit fertiggestellt.  
  1782 Gutenbrunn wird erstmals urkundlich als Markt erwähnt („im Markt Gutenbrunn“, Gewährbuch der Herrschaft Martinsberg 1782 ff;  
  Kreisgerichtsarchiv Krems 85/41, fol.1). Eine Erhebung zum Markt ist nicht nachweisbar.  
  1784 Vor der Verordnung des Josephinischen Katasters werden Probevermessungen auch im Herrschaftsbereich von Gutenbrunn mit  
  guten Ergebnissen durchgeführt.  
  1785 20. April: Der Josephinische Kataster wird verordnet.  
  1787 21. Juli: Fürnberg erwirkt von Kaiser Josef II. einen Getreidewochenmarkt und  
  1789 Auch einen Viehwochenmarkt für jeden Mittwoch.  
  1790 9. Mai: Der Josephinische Kataster muss wegen aufgetretener Unzukömmlichkeiten wieder aufgehoben werden.  
       
       
       
       
 
 

     
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